Er l√§uft und l√§uft und l√§uft …Die Liebe zum VW – K√§fer ist ungebrochen

17. Juli 2015 Keine Kommentare

VW Kaefer Beetle 300x200 Er läuft und läuft und läuft ...Die Liebe zum VW   Käfer ist ungebrochen

VW Käfer - flickr/William Murphy

Von Hitler als Wagen f√ľr das Volk gefordert und von Porsche 1934 als KdF – Wagen entwickelt, begann der kleine Flitzer seinen Siegeszug durch die Welt. Der erste K√§fer kam aus Stuttgart, erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Produktion nach Wolfsburg verlegt. Bis Mitte 1945 nur als Vorf√ľhr – und Ausstellungswagen gebaut, wurde der K√§fer nun endlich auch zum Volkswagen. Bis 1950 war er das einzige Modell, welches von Volkswagen produziert wurde.

Die New York Times gab dem kleinen Flitzer bereits 1938 den Spitznamen “beetle”, welcher aber erst Ende der Sechziger in Deutschland zum offiziellen K√§fer wurde. Die weltweit hei√ügeliebte Kugel wurde ab 1950 in die USA als sparsames und robustes Auto f√ľr jedermann exportiert und hier setzte sich allm√§hlich der Name des “K√§fer” durch. Bereits im Jahre 1974 wurde in Wolfsburg die K√§fer – Produktion eingestellt. Im Jahre 2003 lief der letzte K√§fer in Mexiko vom Band. Insgesamt wurden weltweit √ľber 21 Mio dieser kleinen Kisten ins Rennen geschickt. Der letzte, der 2003 produziert wurde, kann √ľbrigens in der Autostadt in Wolfsburg bestaunt werden. Bis heute wird der Nachfolger des K√§fers als VW Beetle in Mexiko produziert.

Waren 1995 noch √ľber 168.000 K√§fer auf Deutschlands Stra√üen unterwegs, so gab es im Januar 2013 nur noch etwa 50.000 angemeldete K√§fer (laut Bundesverkehrsamt).

Doch was macht die Faszination K√§fer aus? Er ist Kult – und Kunstobjekt, Sammler – und Statussymbol – irgendwie … Gr√ľnde f√ľr die K√§fer – Faszination zu finden, ist nicht schwer: Zum einen hat er Charme. Er ist unverkennbar – seine Form ist einzigartig. Weiterhin ist er praktisch und funktional, hat keinen Schnickschnack, ist zuverl√§ssig und bezahlbar. Der K√§fer ist f√ľr Jedermann.

Heutzutage ist das einst meistverkaufteste Auto weltweit unter Deutschlands Oldtimern mit knapp 27.000 zugelassenen H – Kennzeichen ungeschlagener Spitzenreiter und verweist andere bekannte Marken auf die n√§chsten Pl√§tze. Aber wie schon damals ist auch heute der K√§fer noch erschwinglich und wer in den Genuss eines Oldies kommen will und keine Millionen auf dem Konto liegen hat, der hat hier ganz gute Karten. Aber Achtung – auf den Originalzustand kommt es an. Soviel wie m√∂glich sollte im Originalen erhalten sein, sonst ist er zwar restauriert, aber bekommt die begehrte H – Plakette nicht. Heute findet man viele gebrauchte VW¬īs auf mobile, wobei die K√§fermodelle ab etwa 5.000‚ā¨ zu bekommen sind – f√ľr Topmodelle aber auch bis zu 30.000‚ā¨ verlangt werden.

Ein filmisches Denkmal wurde der kleinen Knutschkugel √ľbrigens mit den Filmen (von 1969 bis 2005) und der Serie (1982) “Herbie” gesetzt. Im deutschen TV war der K√§fer als “DuDu” in den siebziger Jahren unterwegs.

Richtungsweisendes Elektroauto – Audi A3 Sportback e-tron

19. Januar 2015 Keine Kommentare
wikimedia Robert Basic 300x210 Richtungsweisendes Elektroauto   Audi A3 Sportback e tron

cc by wikimedia / Robert Basic

Der Audi A3 Sportback e-tron ist ein emissionsfreies Fahrzeug, das keine relevanten Schadstoffe emittiert. Das Besondere am Audi A3 Sportback e-tron ist, dass der Wagen die R√§der √ľber Elektromotoren antreibt. Der Wagen bietet eine H√∂chstgeschwindigkeit von 222 km/h, die er in 7,6 Sekunden erreicht. Die CO2-Emission des Wagens betr√§gt 35 gr/ pro km. Dies ist ein Verbrauch von 1,5 l/ 100 Kilometer. Wenn der Fahrer bei einer hohen Geschwindigkeit vom Gas geht, wechselt das Hybrid-Management in den Segel-Modus. In diesem Modus sind beide Antriebe komplett deaktiviert und bauen keinen Bremsmoment mehr auf. Nimmt der Fahrer bei mittlerem und niedrigem Tempo den Fu√ü vom Gas, erlangt das System √ľber die Schubrekuperation Energie. Bei der Bet√§tigung des Bremspedals wird die Bremsrekuperation aktiv. Der E-Motor und Verbrennungsaggregat erm√∂glichen eine Gesamtreichweite von bis zu 940 km, weitaus besser als bei s√§mtlichen anderen Audi Modellen, die als Gebrauchtwagen zum Beispiel auf dieser Seite erh√§ltlich sind.

Aufladen statt Tanken

Benutzer laden den Audi A3 Sportback e-tron bequem √ľber eine Industriesteckdose auf. Sie erhalten den A3 Sportback e-tron serienm√§√üig mit einem universell einsetzbarem Ladekabel, das der Anwender sowohl an Haushalts-, als auch an Industriesteckdosen betreiben kann. Der Ladeanschluss befindet sich im hinteren Bereich des Wagens im Singleframe. Der Ladevorgang an einer klassischen Steckdose betr√§gt um die 45 Minuten. Ein LED-Leuchtfeld neben dem Ladeanschluss zeigt den aktuellen Ladestatus an.
Der Audi A3 Sportback e-tron wiegt leer weniger als 1540 kg. Der F√ľnft√ľrer bietet Platz f√ľr f√ľnf Passagiere und viel Gep√§ck. Das Modell verf√ľgt √ľber einen der modernsten Motoren von Audi, der 1.4 TFSI mit 110 kW (150 PS. Dar√ľber hinaus verf√ľgt der Wagen f√ľr die Beschleunigung √ľber einen hohen Drehmoment. Innerhalb von 4,9 Sekunden beschleunigt das E-Auto von 0-60 km/h. Im rein elektrischen Modus erreicht das Auto bis zu 130 km/h Geschwindigkeit. Bei einer konstanten Fahrt mit 100 km/ pro Stunde ist der Elektromotor nur solange aktiv, solange die Batterieenergie ausreicht. Im Vollgasmodus schaltet der Fahrer den TFSI √ľber eine Trennungskupplung dazu. In diesem Modus sind beide Antriebe komplett deaktiviert und erzeugt keine Bremsmomente mehr. Bei der Gaswegnahme bei mittlerem und niedrigem Tempo gewinnt das System √ľber die Schubrekuperation Energie. Beim Tritt auf das Bremspedal wird die Bremsrekuperation aktiv. Das Zusammenwirken von dem E-Motor und dem Verbrennungsaggregat erm√∂glicht eine Gesamtreichweite von bis zu 940 km.

A3 Sportback e-tron unverbindlich 30 Tage testen 

Kunden der Moll Gruppe in Kaarst haben die M√∂glichkeit den Sportback e-tron unverbindlich 30 Tage auf seine Alltagstauglichkeit zu testen. Sie zahlen 499 ‚ā¨. Das Angebot umfasst 1000 Freikilometer und eine Haftpflicht, Teil- und Vollkaskoversicherung). Bei einem sp√§teren Kauf rechnet die Moll-Gruppe dem Kunden die 499 ‚ā¨ an. Das Angebot gilt solange der Vorrat reicht.

XL-Sport von VW mit Ducati Motor

16. Oktober 2014 1 Kommentar
Pelle Sten 300x202 XL Sport von VW mit Ducati Motor

cc by flickr / Pelle Sten

Auf der Pariser Automesse 2014 hat Volkswagen eine Sportversion vom sparsamen XL1 vorgestellt. Ausgestattet ist das Modell mit dem st√§rksten Zweizylinder der derzeit verf√ľgbar ist. Genauer gesagt handelt es sich hierbei um einen V2-Motor von Ducati mit stolzen 200 PS. Der Motor von Ducati verspricht eine H√∂chstgeschwindigkeit von bis zu 270 km/h und ist zudem auch noch sehr sparsam im Spritverbrauch. Unter dem Namen VW XL-Sport wurde das Fahrzeug in Paris pr√§sentiert.

Ducati-Desmo Antrieb

In Kooperation mit Ducati hat VW es tats√§chlich geschafft, ein sportliches und sparsames Automobil herzustellen. Angetrieben wird der XL-Sport von einem 1200er-Ducati-Desmo Motor und auch das Design kann sich durchaus sehen lassen. In nicht weniger als 5,7 Sekunden beschleunigt das Auto auf 100 km/h. Der reinrassige Sportmotor bietet eine Drehzahlgrenze von 11.000/min und ein 7-Gang-DSG Zwischengetriebe. Zudem ist das Fahrzeug mit seinen 890kg ein richtiges Leichtgewicht. Die meisten Konkurrenten k√∂nnen bei etwa 7000 Umdrehungen einpacken, daher wurde dem XL-Sport auch ein 1,86er Zwischengetriebe spendiert. Das Zwischengetriebe holt sozusagen die Drehzahlen in den Auto-Kosmos zur√ľck und auch der Klimaprozessor zapft hier seinen Saft an.

Schickes Design

√Ąu√üerst √ľberzeugend sind auch die schicken 18-Z√∂ller beim XL-Sport von VW. Vorne verf√ľgt der sparsame Sportwagen von VW mit Ducati Motor √ľber 205/40er Reifen und hinten wurden dem Fahrzeug 265/35er Reifen spendiert. Diese sorgen f√ľr den n√∂tigen Gripp im Stra√üenverkehr (auch bei schlechteren Wetterbedingungen) und aufgrund der Tatsache, dass das Fahrzeug √ľber keine Servolenkung verf√ľgt, hat es eine ausgezeichnete und zufriedenstellende Traktion auf dem Asphalt. Sie k√∂nnen sehen, dass es auch m√∂glich ist, einen Sportwagen mit dem wohl sparsamsten Verbrauch aller Zeiten herzustellen.

Wer nun denkt, endlich ein sparsames Fahrzeug mit ausreichend Leistung gefunden zu haben, der sollte auch das n√∂tige Kleingeld von √ľber 100.000,00 Euro zur Verf√ľgung haben. Auf einer Seite ist es ein sehr effizientes sparsames Fahrzeug, doch bei der Anschaffung ist der VW XL-Sport mit Ducati Motor alles andere als sparsam bzw. g√ľnstig. Auch wenn die Reifen √ľber edle Magnesiumfelgen gespannt sind, rechtfertig dies immer noch nicht den sehr hohen Anschaffungsfaktor. Im Vergleich zu der Alu-Version, sind die Magnesiumfelgen um ganze 23 Kilogramm leichter. Neben vielen Extras und hochwertigen Materialien, sind auch die Keramikbremsen besonders hervorzuheben. Eine gewisse √Ąhnlichkeit an den legend√§ren Langheck-Porsche, kann der XL-Sport nicht ganz abstreiten.

Eine erstklassige Linienf√ľhrung samt guter Aerodynamik hat auch schon beim Porsche √ľberzeugt. So lehnt sich das Modell sehr nahe an den XL1 LH. Der Radstand ist jedoch im Vergleich um 20 cm gewachsen und auch die verschlie√übaren Klappen auf dem Heckdeckel sorgen f√ľr ausreichend K√ľhlung des Ducati-Motors.

Im Innenraum ist das digitale Motorradcockpit das wohl auffälligste. Der Schaltknauf besteht aus Mahagoni und Balsa und als einziges auffälliges Design, wurden einige rote Nähte verbaut.

VW Passat Variant 2014

5. Oktober 2014 Keine Kommentare
Ray Forster 300x227 VW Passat Variant 2014

cc by flickr / Ray Forster

Mit dem neuen Passat Variant startet VW in die achte Generation und bietet mit dem Modell kein Facelift, sondern ein komplett neu gestaltetes Fahrzeug. Basierend auf einer neu strukturierten Plattform, hatten die Techniker und Stylisten viele Freiheiten. So konnte das Gewicht um bis zu 85 kg verringert werden und die neu entwickelten Motoren sind zudem bis zu 20 Prozent sparsamer. Der Passat Variant bietet insgesamt zehn Motoren zur Auswahl, von 120 bis 280 PS. Auch gibt es erstmalig eine Plug-In-Hybrid Version mit einer Systemleistung von 211 PS. Dieses Modell lässt sich 50 km komplett elektrisch fahren.

Im Vergleich zum Vorg√§nger ist der neue Variant zwei Millimeter k√ľrzer, doch durch eine Verl√§ngerung des Radstandes konnte der Komfort verbessert werden. Optisch gesehen, hat VW beim neuen Kombi keine gro√üen Experimente gewagt und auf ein klassisch, modernes Design gesetzt. Durch dezente Knicke und Lichtkanten wirkt das neue Modell flacher und breiter.
Der Variant besitzt wie beim Vorgängermodell drei Ausstattungsversionen, Trendlinie, Comfortline und Highline. Bei der Highlineversion sind LED Scheinwerfer serienmäßig vorhanden.

Beim Passat Variant konnte hier das Kofferraumvolumen um 47 Liter auf jetzt 650 Liter vergrößert werden. Wird der Wagen komplett bis unter den Dachhimmel beladen, ist ein Volumen von 1780 Liter möglich.
Der Innenraum wirkt im Vergleich zum Vorgänger etwas edler. Das Armaturenbrett macht einen schlankeren Eindruck, wobei es keine klassischen Luftausströmer mehr gibt, diese sind im Interieur integriert.

Im Passat kommt erstmalig ein Volldisplay auf den Markt. Durch das “Active Info Display” werden die Instrumente komplett virtuell mit einer Software dargestellt. Auch ist optional ein Head Up Display erh√§ltlich. Ganz neu ist das “Rear Seat Entertainment”, welches eine App von Informationssystemen f√ľr die Funktion mit Tablet Computern darstellt. Mit Hilfe von WLAN l√§sst sich auf verschiedene Funktionen zugreifen.
F√ľr den Passat Variant sind zudem viele Assistenzsysteme erh√§ltlich, wie zum Beispiel die “Area View” Funktion, die eine Videoeinparkhilfe aus der Vogelperspektive bietet. Die neue Kamera ist zudem mit einer h√∂heren Aufl√∂sung ausgestattet.

√Ąltere Passat Modelle sind nat√ľrlich auch noch weiterhin erh√§ltlich, unter anderem als Gebrauchtwagenmodelle auf den einschl√§gigen Portalen zu kaufen.

Vorstand auf der Suche nach Erkl√§rungen f√ľr die ADAC-Aff√§re

21. Januar 2014 Keine Kommentare
wikimedia Frank C M√ľller 300x182 Vorstand auf der Suche nach Erkl√§rungen f√ľr die ADAC Aff√§re

cc by wikimedia / Frank C. M√ľller

Wenige Tage nach dem Bekanntwerden der ADAC-Aff√§re bzgl. gef√§lschter Umfragezahlen reagieren nun auch die ersten Autobauer und wenden sich ganz bewusst von dem ADAC und seiner Unternehmenspolitik ab. Ein Vorgehen, das dem ADAC langfristig nicht wenig schaden d√ľrfte, wenn sich derartige prek√§re Ma√ünahmen der Autohersteller h√§ufen. Neben BMW hat nun selbst der VW-Konzern √∂ffentlich bekannt gegeben, dass er zuk√ľnftig nicht mehr mit dem ADAC-Preis werben wird. Auf dem Marktplatz von mobile.de zum Beispiel r√ľhmten bis zuletzt viele Autobesitzer ihre Fahrzeuge mit den Test- und Umfrageergebnissen des ADAC. Politische Gr√∂√üen wie zum Beispiel die ehemalige Spitzenpolitikerin der Gr√ľnen, Renate Knast, kritisieren unterdessen die f√ľr viele Menschen scheinbar irref√ľhrende Marktpolitik des Monopolisten und fordern das Unternehmen auf, sich mit den Servicedienstleistungen zuk√ľnftig mehr an den einzelnen Autofahrern zu orientieren.

Begr√ľndung und Erkl√§rungsversuche des ADAC werden von vielen als Ausflucht gesehen

Es ist noch gar nicht solange her, dass der Gesch√§ftsf√ľhrer des ADAC s√§mtliche Vorw√ľrfe zur√ľck wies. Nun muss er kleinlaut zugestehen, dass den damaligen Spekulationen wohl doch ein wahrer Kern zugrunde lag. Doch was ist genau geschehen und warum sind die Wahlergebnisse f√ľr das Auto des Jahres manipuliert worden? F√ľr die Manipulation soll laut neuster Kundgebungen seitens des Vorstandes nur eine einzige Person verantwortlich gewesen sein, die aber bereits nicht mehr im Unternehmen besch√§ftigt ist. F√ľr viele entt√§uschte ADAC-Mitglieder h√∂rt sich dieses Statement jedoch lediglich wie ein Versuch an, die Schuld vom Vorstand auf andere abzuw√§lzen. Beobachter halten es f√ľr √§u√üerst unwahrscheinlich, dass derartige Prozesse – wie zum Beispiel die Wahl zum Auto des Jahres – lediglich durch die Hand eines einzelnen gesteuert werden. Die Begr√ľndungen und Erkl√§rungsversuche des Vorstands k√∂nnten also mittel- und langfristig dazu beitragen, dass sich die Situation f√ľr den ADAC im Laufe der n√§chsten Zeit noch versch√§rft.