Archiv

Archiv für Oktober, 2014

XL-Sport von VW mit Ducati Motor

16. Oktober 2014 1 Kommentar
Pelle Sten 300x202 XL Sport von VW mit Ducati Motor

cc by flickr / Pelle Sten

Auf der Pariser Automesse 2014 hat Volkswagen eine Sportversion vom sparsamen XL1 vorgestellt. Ausgestattet ist das Modell mit dem stärksten Zweizylinder der derzeit verfügbar ist. Genauer gesagt handelt es sich hierbei um einen V2-Motor von Ducati mit stolzen 200 PS. Der Motor von Ducati verspricht eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 270 km/h und ist zudem auch noch sehr sparsam im Spritverbrauch. Unter dem Namen VW XL-Sport wurde das Fahrzeug in Paris präsentiert.

Ducati-Desmo Antrieb

In Kooperation mit Ducati hat VW es tatsächlich geschafft, ein sportliches und sparsames Automobil herzustellen. Angetrieben wird der XL-Sport von einem 1200er-Ducati-Desmo Motor und auch das Design kann sich durchaus sehen lassen. In nicht weniger als 5,7 Sekunden beschleunigt das Auto auf 100 km/h. Der reinrassige Sportmotor bietet eine Drehzahlgrenze von 11.000/min und ein 7-Gang-DSG Zwischengetriebe. Zudem ist das Fahrzeug mit seinen 890kg ein richtiges Leichtgewicht. Die meisten Konkurrenten können bei etwa 7000 Umdrehungen einpacken, daher wurde dem XL-Sport auch ein 1,86er Zwischengetriebe spendiert. Das Zwischengetriebe holt sozusagen die Drehzahlen in den Auto-Kosmos zurück und auch der Klimaprozessor zapft hier seinen Saft an.

Schickes Design

Äußerst überzeugend sind auch die schicken 18-Zöller beim XL-Sport von VW. Vorne verfügt der sparsame Sportwagen von VW mit Ducati Motor über 205/40er Reifen und hinten wurden dem Fahrzeug 265/35er Reifen spendiert. Diese sorgen für den nötigen Gripp im Straßenverkehr (auch bei schlechteren Wetterbedingungen) und aufgrund der Tatsache, dass das Fahrzeug über keine Servolenkung verfügt, hat es eine ausgezeichnete und zufriedenstellende Traktion auf dem Asphalt. Sie können sehen, dass es auch möglich ist, einen Sportwagen mit dem wohl sparsamsten Verbrauch aller Zeiten herzustellen.

Wer nun denkt, endlich ein sparsames Fahrzeug mit ausreichend Leistung gefunden zu haben, der sollte auch das nötige Kleingeld von über 100.000,00 Euro zur Verfügung haben. Auf einer Seite ist es ein sehr effizientes sparsames Fahrzeug, doch bei der Anschaffung ist der VW XL-Sport mit Ducati Motor alles andere als sparsam bzw. günstig. Auch wenn die Reifen über edle Magnesiumfelgen gespannt sind, rechtfertig dies immer noch nicht den sehr hohen Anschaffungsfaktor. Im Vergleich zu der Alu-Version, sind die Magnesiumfelgen um ganze 23 Kilogramm leichter. Neben vielen Extras und hochwertigen Materialien, sind auch die Keramikbremsen besonders hervorzuheben. Eine gewisse Ähnlichkeit an den legendären Langheck-Porsche, kann der XL-Sport nicht ganz abstreiten.

Eine erstklassige LinienfĂĽhrung samt guter Aerodynamik hat auch schon beim Porsche ĂĽberzeugt. So lehnt sich das Modell sehr nahe an den XL1 LH. Der Radstand ist jedoch im Vergleich um 20 cm gewachsen und auch die verschlieĂźbaren Klappen auf dem Heckdeckel sorgen fĂĽr ausreichend KĂĽhlung des Ducati-Motors.

Im Innenraum ist das digitale Motorradcockpit das wohl auffälligste. Der Schaltknauf besteht aus Mahagoni und Balsa und als einziges auffälliges Design, wurden einige rote Nähte verbaut.

VW Passat Variant 2014

5. Oktober 2014 Keine Kommentare
Ray Forster 300x227 VW Passat Variant 2014

cc by flickr / Ray Forster

Mit dem neuen Passat Variant startet VW in die achte Generation und bietet mit dem Modell kein Facelift, sondern ein komplett neu gestaltetes Fahrzeug. Basierend auf einer neu strukturierten Plattform, hatten die Techniker und Stylisten viele Freiheiten. So konnte das Gewicht um bis zu 85 kg verringert werden und die neu entwickelten Motoren sind zudem bis zu 20 Prozent sparsamer. Der Passat Variant bietet insgesamt zehn Motoren zur Auswahl, von 120 bis 280 PS. Auch gibt es erstmalig eine Plug-In-Hybrid Version mit einer Systemleistung von 211 PS. Dieses Modell lässt sich 50 km komplett elektrisch fahren.

Im Vergleich zum Vorgänger ist der neue Variant zwei Millimeter kürzer, doch durch eine Verlängerung des Radstandes konnte der Komfort verbessert werden. Optisch gesehen, hat VW beim neuen Kombi keine großen Experimente gewagt und auf ein klassisch, modernes Design gesetzt. Durch dezente Knicke und Lichtkanten wirkt das neue Modell flacher und breiter.
Der Variant besitzt wie beim Vorgängermodell drei Ausstattungsversionen, Trendlinie, Comfortline und Highline. Bei der Highlineversion sind LED Scheinwerfer serienmäßig vorhanden.

Beim Passat Variant konnte hier das Kofferraumvolumen um 47 Liter auf jetzt 650 Liter vergrößert werden. Wird der Wagen komplett bis unter den Dachhimmel beladen, ist ein Volumen von 1780 Liter möglich.
Der Innenraum wirkt im Vergleich zum Vorgänger etwas edler. Das Armaturenbrett macht einen schlankeren Eindruck, wobei es keine klassischen Luftausströmer mehr gibt, diese sind im Interieur integriert.

Im Passat kommt erstmalig ein Volldisplay auf den Markt. Durch das “Active Info Display” werden die Instrumente komplett virtuell mit einer Software dargestellt. Auch ist optional ein Head Up Display erhältlich. Ganz neu ist das “Rear Seat Entertainment”, welches eine App von Informationssystemen fĂĽr die Funktion mit Tablet Computern darstellt. Mit Hilfe von WLAN lässt sich auf verschiedene Funktionen zugreifen.
FĂĽr den Passat Variant sind zudem viele Assistenzsysteme erhältlich, wie zum Beispiel die “Area View” Funktion, die eine Videoeinparkhilfe aus der Vogelperspektive bietet. Die neue Kamera ist zudem mit einer höheren Auflösung ausgestattet.

Ältere Passat Modelle sind natürlich auch noch weiterhin erhältlich, unter anderem als Gebrauchtwagenmodelle auf den einschlägigen Portalen zu kaufen.