Ab sofort können begnadete Autofahrer in Wolfsburg ihr fahrerisches Können unter Beweis stellen. Der deutsche Autobauer VW hat den neuen Offroad-Park freigegeben. Das durchaus abenteuerliche Testgelände befindet sich direkt am Mittellandkanal und bietet Anhängern die Möglichkeit, den VW-SUV Touareg und den Pick-up Amarok zu testen. Dabei hat es die Kurvenfahrt durchaus in sich. Immerhin erfolgt diese nicht nur auf schrägem Untergrund, sondern auch unter Berücksichtigung von Bodenwellen. Für zusätzliches Abenteuerfeeling sollen die Kamelhöcker sorgen, die ihren Platz gefunden haben.
Zu den Besonderheiten des neuen Offroad-Parks gehört der Steigungshügel mit 60 Prozent. Er wurde von VW mit künstlichen Schlaglöchern versehen. Neben ihnen hat VW zahlreiche weitere Hürden in den Offroad-Park integriert. Sie sollen die Fahrer herausfordern und zugleich für ausreichend Spaß während der Testfahrt sorgen. Mit dem Offroad-Park hat VW nun abermals seinen automobilen Freizeitpark ergänzt. Er steht bereits seit einigen Jahren zur Verfügung und sorgt in Wolfsburg für Fahrspaß der besonderen Art.
Mit dem Amarok bringt VW ein Nutzfahrzeug auf den Markt, das in Amerika längst zu den Verkaufshits gehört. Doch wer mit einem klassischen Nutzfahrzeugcharakter rechnet, wird sich schnell eines Besseren belehren müssen. Gerade im Innenbereich vermittelt der Amarok von VW vielmehr den Charakter eines klassischen PKWs. Sowohl die Verarbeitung als auch die Instrumente und die Materialien sind hochwertig und elegant gewählt. Doch was im Inneren Erwartungen weckt, gewinnt beim Blick auf das Fahrwerk wieder das Bild eines klassischen Nutzfahrzeuges.
So fährt sich der VW Amarok in keinem Fall wie ein modischer SUV. Damit das Fahrzeug eine Zuladung von bis zu einer Tonne verkraften kann, muss der Autobauer die Karosserie mit einem stabilen Leiterrahmen ausstatten. An der Hinterachse stützt sich die Karosserie über die massiven Blattfedern ab. Doch trotz dieser doch sehr robusten Eigenschaften hat der Amarok nun einmal auch seine Vorteile. So lässt sich auf der Ladefläche problemlos eine Europalette verstauen. Komfort vermittelt die Anhängelast, die mit 2,8 Tonnen sehr souverän gewählt ist.
VW möchte mit der eigenen Nutzfahrzeugsparte auf den chinesischen Markt vordringen. Nach Unternehmensangaben werden auf dem stark wachsenden Automarkt vor allem kleine Lastkraftwagen gesucht, die zwischen 2,8 und sieben Tonnen wiegen. Mit dem Bau von Kleinlastwagen möchte sich VWN nun in China etablieren. Dabei räumte der deutsche Autobauer ein, dass die Nutzfahrzeuge hinsichtlich der geringen Internationalität noch immer eine Schwachstelle sind.
Vor wenigen Wochen sorgte VW bereits mit dem Marktstart des Pick-ups Amarok für Aufsehen. Nach Aussagen von Wolfgang Schreiber, VW-Chef, sei der Marktstart zufriedenstellend verlaufen. Bisher wird der Amarok in Argentinien gefertigt. Nun soll der Bau der Pick-ups bereits in absehbarer Zeit ausgebaut werden. Aus diesem Grund soll der Amarok künftig auch im Stammwerk in Hannover gebaut werden. Gegenüber dem Handelsblatt erklärte Schreiber zudem, dass die Talsohle des Krisenjahrs 2009 erreicht wurde und es nun stabil nach oben geht. Aus diesem Grund soll es in diesem Jahr zur Steigerung bei den Absatzzahlen kommen.
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