
VW Golf Cabrio | © by flickr/ JoeInSouthernCA
Mit dem Golf Blue-e-Motion haben die Wolfsburger ein automobiles Einzelstück entwickelt, das einen Blick in die Zukunft gewährt. So zeigt das sündhaft teure Unikat, wie sich künftig das Bild und Modellangebot bei dem deutschen Autobauer gestalten könnte. Dass der Golf Blue-e-Motion durchaus den Anforderungen der Zukunft gerecht werden kann, beweist ein Blick auf die Details. Immerhin haben sich die Wolfsburger bei dem Unikat für einen Plug-in-Hybrid entschieden. Mit diesem kann der Golf Blue-e-Motion eine Strecke von bis zu 50 Kilometern rein elektrisch bestreiten.
Doch auch an Leistung mangelt es dem Zukunftsmobil von VW nicht. So wurde der Golf Blue-e-Motion mit einer Leistung von insgesamt 150 PS ausgestattet. Bislang handelt es sich bei dem Einzelstück jedoch um ein Erprobungsauto. Weder Außen noch Innen unterscheidet sich der Golf Blue-e-Motion von dem bekannten Serienmodell. Die Entwickler haben sich auch bei dem Unikat für Drehzahlmesser, Zündschlüssel und Automatik-Schalthebel entschieden. Der Golf Blue-e-Motion schafft den Sprint auf Tempo 100 in gerade einmal neun Sekunden.
Lange ließ der deutsche Autobauer VW die Cabrio-Liebhaber quasi links liegen. Das soll sich nun ändern. Mit dem Golf Cabriolet bringt VW ein Modell auf den Markt, das den Geschmack der Sonnenliebhaber treffen soll. Der Golf an sich gehört zweifelsohne zu den erfolgreichsten Modellen der Wolfsburger. Ob er aber auch als Cabriolet überzeugen kann, bleibt abzuwarten. Fakt ist jedoch, dass VW mit dem Golf Cabriolet den Sommer einleiten wird. Dabei scheinen sich Experten sicher zu sein, dass sich der offene Golf zum nächsten Bestseller von VW entwickeln wird.
Grund dafür könnte vor allem der Name sein. Immerhin hat sich VW mit dem Golf an einer hervorragenden Basis bedient. Optisch wirkt das Cabrio der Wolfsburger jedoch wenig spektakulär. Dafür hat das Golf Cabrio aber auch keine nennenswerten Schwächen. Bei dem Stoffdach haben sich die Wolfsburger für eine vollelektrische Arbeitsweise entschieden. Alle Scheiben lassen sich vollständig absenken und können sich bei dem Cabrio nicht zum störenden Faktor entwickeln.
Nach den Plänen von VW sollte das Golf Cabriolet einst lediglich die Nachfolge des scheinbar unsterblichen Käfer Cabriolets antreten. Doch der Erfolg, den das Golf Cabriolet erwirtschaftete, ist beeindruckend. So entwickelte sich das Modell selbst zum Urvater aller Kompaktklasse-Cabriolets. Zudem handelt es sich bei ihm um den meistproduzierten offenen Viersitzer aller Zeiten. Insgesamt 700.000 Einheiten des Golf Cabriolets wurden von VW hergestellt. Knapp 20 Jahre lang war das Cabriolet der Favorit unter den familientauglichen Cabrios und führte die Zulassungscharts an.
Schließlich entschied sich das Golf Cabrio für eine kleine Auszeit und machte Platz für das New Beetle Cabriolet. Nun soll das Golf Cabrio zurückkehren. 32 Jahre nach dem Debüt des offenen Viersitzers wird VW auf dem Genfer Autosalon eine glamouröse Premiere feiern. Doch gegenüber dem einst so beliebten Cabrio zeigt die Neuauflage einen entscheidenden Unterschied. Künftig wird das Golf Cabriolet seine Überrollbügel im Verborgenen halten. Doch trotz dieses kleinen Unterschiedes ist es nicht unwahrscheinlich, dass sich auch das neue Cabrio zu einem Erfolg für die Wolfsburger entwickeln wird.
In Deutschland gehört der VW Jetta nicht gerade zu den Favoriten der Autofahrer. Er gilt als spießig und erreicht so nur selten überzeugende Zulassungszahlen. Hingegen ist der Jetta in den USA das erfolgsreichste Modell der Wolfsburger. Nicht zuletzt deswegen hat der neue VW Jetta seine Weltpremiere auch in den USA gefeiert. Nun rollt er aber auch zu den deutschen Händlern. Die Markteinführung in Deutschland erfolgt etwa vier Monate später als in den USA. Auch der neue VW Jetta weist als Variante für den deutschen Automarkt deutliche Unterschiede zu den Modellen in den USA auf.
So ist hierzulande die Technik des Jetta um einiges anspruchsvoller. Daneben setzt der Autobauer bei den deutschen Modellen auf Motoren, die weitaus sparsamer sind. Doch diese technischen Unterschiede machen sich auch beim Preis bemerkbar. Immerhin ist der VW Jetta in Deutschland weitaus kostenintensiver als in den USA. So liegt der Einstiegspreis für die neue Baureihe, die in Mexiko hergestellt wird, immerhin bei 20.900 Euro. Hingegen fallen in den USA lediglich 13.000 Euro als Startpreis an.
Die Erfolgsgeschichte des VW Golf geht in die nächste Runde. Auch weiterhin handelt es sich bei dem Golf um das beliebteste Auto in Deutschland. 2010 wurden insgesamt 251.078 Fahrzeuge der Marke abgesetzt. Damit verzeichnete der Golf zwar einen leichten Absatzrückgang, konnte allerdings seine Stellung als beliebtestes Auto unterstreichen. Auch an zweiter Stelle findet sich ein Auto der Wolfsburger.
So reiht sich der VW Polo aktuell hinter dem Golf ein. 2010 verzeichnete das Modell insgesamt 96.964 Neuzulassungen. Auch der Polo musste damit einen leichten Rückgang hinnehmen. Das Absatzminus beläuft sich auf 11 Prozent. Der dritte Platz geht bei der Suche nach den beliebtesten Fahrzeugen an den Opel Astra. Auf ihn fallen insgesamt 72.685 Neuzulassungen. Wie die beiden Wolfsburger musste auch der Astra einen Absatzrückgang hinnehmen. Dabei beläuft sich das Minus bei dem Modell auf 31 Prozent. Überraschend ist jedoch, dass der Golf einen größeren Rückgang hinnehmen musste als der Gesamtmarkt. Dieser verlor 2010 insgesamt 23 Prozent.
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