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XL-Sport von VW mit Ducati Motor

Pelle Sten 300x202 XL Sport von VW mit Ducati Motor

cc by flickr / Pelle Sten

Auf der Pariser Automesse 2014 hat Volkswagen eine Sportversion vom sparsamen XL1 vorgestellt. Ausgestattet ist das Modell mit dem stärksten Zweizylinder der derzeit verfügbar ist. Genauer gesagt handelt es sich hierbei um einen V2-Motor von Ducati mit stolzen 200 PS. Der Motor von Ducati verspricht eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 270 km/h und ist zudem auch noch sehr sparsam im Spritverbrauch. Unter dem Namen VW XL-Sport wurde das Fahrzeug in Paris präsentiert.

Ducati-Desmo Antrieb

In Kooperation mit Ducati hat VW es tatsächlich geschafft, ein sportliches und sparsames Automobil herzustellen. Angetrieben wird der XL-Sport von einem 1200er-Ducati-Desmo Motor und auch das Design kann sich durchaus sehen lassen. In nicht weniger als 5,7 Sekunden beschleunigt das Auto auf 100 km/h. Der reinrassige Sportmotor bietet eine Drehzahlgrenze von 11.000/min und ein 7-Gang-DSG Zwischengetriebe. Zudem ist das Fahrzeug mit seinen 890kg ein richtiges Leichtgewicht. Die meisten Konkurrenten können bei etwa 7000 Umdrehungen einpacken, daher wurde dem XL-Sport auch ein 1,86er Zwischengetriebe spendiert. Das Zwischengetriebe holt sozusagen die Drehzahlen in den Auto-Kosmos zurück und auch der Klimaprozessor zapft hier seinen Saft an.

Schickes Design

Äußerst überzeugend sind auch die schicken 18-Zöller beim XL-Sport von VW. Vorne verfügt der sparsame Sportwagen von VW mit Ducati Motor über 205/40er Reifen und hinten wurden dem Fahrzeug 265/35er Reifen spendiert. Diese sorgen für den nötigen Gripp im Straßenverkehr (auch bei schlechteren Wetterbedingungen) und aufgrund der Tatsache, dass das Fahrzeug über keine Servolenkung verfügt, hat es eine ausgezeichnete und zufriedenstellende Traktion auf dem Asphalt. Sie können sehen, dass es auch möglich ist, einen Sportwagen mit dem wohl sparsamsten Verbrauch aller Zeiten herzustellen.

Wer nun denkt, endlich ein sparsames Fahrzeug mit ausreichend Leistung gefunden zu haben, der sollte auch das nötige Kleingeld von über 100.000,00 Euro zur Verfügung haben. Auf einer Seite ist es ein sehr effizientes sparsames Fahrzeug, doch bei der Anschaffung ist der VW XL-Sport mit Ducati Motor alles andere als sparsam bzw. günstig. Auch wenn die Reifen über edle Magnesiumfelgen gespannt sind, rechtfertig dies immer noch nicht den sehr hohen Anschaffungsfaktor. Im Vergleich zu der Alu-Version, sind die Magnesiumfelgen um ganze 23 Kilogramm leichter. Neben vielen Extras und hochwertigen Materialien, sind auch die Keramikbremsen besonders hervorzuheben. Eine gewisse Ähnlichkeit an den legendären Langheck-Porsche, kann der XL-Sport nicht ganz abstreiten.

Eine erstklassige LinienfĂĽhrung samt guter Aerodynamik hat auch schon beim Porsche ĂĽberzeugt. So lehnt sich das Modell sehr nahe an den XL1 LH. Der Radstand ist jedoch im Vergleich um 20 cm gewachsen und auch die verschlieĂźbaren Klappen auf dem Heckdeckel sorgen fĂĽr ausreichend KĂĽhlung des Ducati-Motors.

Im Innenraum ist das digitale Motorradcockpit das wohl auffälligste. Der Schaltknauf besteht aus Mahagoni und Balsa und als einziges auffälliges Design, wurden einige rote Nähte verbaut.

  1. 22. Dezember 2014, 12:45 | #1

    Sehr gelungen was die VW Ingenieure auf die Beine gestellt haben, schade das der Anschaffungspreis im 6-Stelligen Bereich ist.

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